Ausbildung

Vorraussetzungen für den Menschen

 

Wie schon erwähnt, werden an den Hundeführer hohe Anforderungen u.a. in den Bereichen Funkverkehr, Erste Hilfe und Karten-Kompasskunde gestellt. Doch seine wichtigste Aufgabe ist die einfühlsame und auf Zusammenarbeit angelegte Führung seines Hundes. All diese Kenntnisse kann er im VMH erlernen. Bereits mitbringen sollte er:

  • Teamfähigkeit,
  • physische und psychische Belastbarkeit.

Denn oft sind lange Märsche auch in schwierigem Gelände und bei widrigen Wetterverhältnissen erforderlich. Auch müssen in belastenden Situationen vom Hundeführer folgerichtige Entscheidungen getroffen werden können.

 

 

Voraussetzungen für den Hund

 

Generell unterliegen die Hunde vom Körperbau, Größe und Alter keinerlei Beschränkungen. Sie sollten jedoch gesund und psychisch belastbar sein, um den hohen Anforderungen eines Rettungshundeeinsatzes gewachsen zu sein: 

  • langandauerndes, konzentriertes Suchen auch in schwierigem Gelände und bei ungünstigem Wetter,
  • trotz Stress und Frustration motiviert zu arbeiten.
  •  dem Menschen gegenüber ein freundliches Wesen

 

Förderung

Wir suchen Sie...
Unsere Rettungshundestaffel steht 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bereit um in Not geratenen Menschen zu helfen. Wir arbeiten ehrenamtlich und unsere Einsätze sind kostenlos.
Sie möchten unsere Arbeit unterstützen......wir freuen uns über jede Spende und stellen Ihnen natürlich auch gerne eine Spendenquittung (ab 50,-€) aus.
Spendenkonto
VMH Verein für Mensch und Hund e.V.
IBAN DE55 5205 0353 0229 0010 13
BIC HELADEF1KAS
Stichwort "Rettungshunde"
 
Wir danken der Matthias-Kauffmann-Stiftung die uns immer wieder mit Geldzuwendungen z.B. bei der Anschaffung von neuen Funkgeräten und einem GPS-Hundeortungssystem unterstützt hat.
 

Flächensuche

Die Rettungshundearbeit beginnt bei uns mit der Suche nach einem Gegenstand (Hundespielzeug). Der Hund lernt den Gegenstand zu suchen, zu finden und zuverlässig zu verweisen (anzeigen). Der Hundeführer lernt, das Verhalten seines Hundes zu interpretieren, ihn zu führen und sich einen Geländeabschnitt je nach Wind- und Gebietsverhältnissen sinnvoll einzuteilen.

Hat diese Ausbildungsstufe einen guten Stand erreicht, beginnt die Suche mit Anzeigeübungen im Zusammenhang mit Menschen. Der Hund kann über Bringseln, Frei - oder Rückverweisen oder Verbellen seinem Hundeführer mitteilen, dass er gefunden hat und seien Hundeführer zu der gefundenen Person führen. 

Ist die Anzeige absolut sicher, wird die Suchzeit langsam gesteigert, unterschiedliche " Opferbilder" trainiert und die Geländeabschnitte werden ebenfalls langsam größer. Am Ende einer jeden Suche findet der Hund einen Menschen, den er anzeigt.

Parallel zu den Suchen werden in Maßen Ablenkungen für den Hund und belastende Situationen für das Rettungshunde-Team insgesamt eingebaut. 
Ziel ist es zum einen, einen gut führigen Hund zu bekommen, der dennoch in der Lage ist, sehr selbständig und zuverlässig zu arbeiten. Zum anderen braucht man in der Rettungshundearbeit Hundeführer, die mit ihrem Hund ein Gebiet taktisch geschickt und eigenverantwortlich absuchen können. Zusammen sollten Hund und Hundeführer jedoch immer als Team fungieren.

Der Ablauf einer Suche

Ansetzen des Hundes

Führung im Gelände

Das Auffinden der Person


Zurückführen zur Person

Belohnung für den Hund


Der Bringselverweis

Der Freiverweis

Der Verbeller